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Ann und Johannes

Ein hoch verdienstlicher Weckruf

Marcel Reich-Ranicki, der deutsche Literaturkritiker, wurde gefragt, ob er in seinem erfolgreichen Leben etwas als versäumt empfinde. „Ja! Ich hatte zu wenig Sex.“ Und: „Die Tragik daran ist, man kann es nie mehr aufholen.“

Magda und Bernhard Bauer (kurz: MBB) haben um die Goldene Hochzeit herum erkannt, dass man dem Leben abverlangen sollte, was es bieten könnte. Es wäre ihre fast 50-jährige Ehe, schreiben sie, zwar auch so verlässlich eine solide Ehe geblieben aber sexuell mit wenig Pep. Das eher Übliche halt. Aber mit der „Rückeroberung“ eines genießerischen LiebesLebens haben die Langzeitliebenden sich miteinander eine neue Qualität des Lebens erobert.

Es prickelt wieder! Und das mit über 70! Die Zutaten hiezu waren zunächst vereinbarte Regelmäßigkeit der Hinwendung zueinander (etwa so: „warten sie nicht bis „es“ wieder mal passt, denn es passt selten alles, sondern beschließen  sie miteinander einen Rhytmus und halten sie an dem fest“ ). Dann beschlossen sie weiters, institutionalisierte, täglich morgens gleich „Gespräche“ über ihr Liebesleben zu führen. Das regt an.  Nach 50 Jahren Ehe wird über vielleicht immer noch unerfüllt gebliebene, verborgene Wünsche endlich ganz offen gesprochen.

Und dann kommt ein Kernthema: Die beiden kamen überein, sich für Begegnungen mit Dritten zu öffnen. Das nennt man bekanntlich swingen. Allerdings öffnen sich MBB nur unter Bedingungen: die Begegnungen müssen auf kultureller und ästhetischer Augenhöhe sein. Hat man das sympathische Paar auf youtube erlebt (googeln!), kann man nur sagen, kein Wunder, dass sie sich mit einer solchen Messlatte anfänglich nicht leicht getan haben, den swinger-Entschluss erfolgreich umzusetzen ;-). Ihre anfänglichen Clubsondierungen verliefen und endeten daher meist in trauter Zweisamkeit. Aber es scheint nach Anfangshürden dann doch sehr heiter geworden zu sein.

Weil es um diese „Ecke“ viele Missverständnisse gibt, muss noch schnell klargestellt sein: MBB bleiben trotz fröhlicher Freizügigkeit strikt monogam. Nichts ist da mit Polyamorie. Sie bereichern sich lediglich wechselseitig durch gemeinsam gewollte und auch ausschließlich gemeinsam ausgelebte, belebende Stunden.

Diese ihre junge Entwicklung auf die älteren Tage berichten sie ganz offen und unaufgeregt. Sie tun es, um andere zu erinnern, sich doch auch einmal gestalterische Gedanken über ihr Liebesleben und damit über das Leben im Allgemeinen zu machen. (Leben und lieben, live and love, sind nämlich nicht zufällig fast buchstäblich ident.) Sie berichten ohne reisserische Darbietung und ohne Schlüpfrigkeit oder Laszivität (wenngleich sehr Einblick bietend). Sie tun das in angenehmer sachlicher Sprache. Sie appellieren nicht, sie erzählen nur, wie gut und vitalisierend sie es für sich mit der neuen „Abzweigung“ getroffen haben. Die einzige stille Suggestion ist die: Leute, lebt das Leben! Leute, ein gelebtes Liebesleben aktiviert, vitalisiert, ist ein Jungbrunnen! Diese Erkenntnis ist sowohl in der (Alters-)Medzin als auch im lifestyle-Sektor ausreichend bekannt. Nur beherzigen nach statistischen Erhebungen ältere Leute dies viel, viel weniger als es den meisten durchaus noch möglich wäre, wenn sie sich so wie MBB entschlossenerweise offener und ehrlicher mit diesem schönen Lebensthema auseinandersetzten. Reset.

Nun ist dieses so verdienstliche Buch, das uns erst unlängst in die Hände fiel, nach einem anfänglichen medialen und talk-show Hype etwas untergegangen. Die letzten Rezensionen hier sind nicht mehr taufrisch. Schade. Die Botschaft ist nämlich zeitlos.

Sei´s drum. Es ist nämlich ohnehin an der Zeit, dass MBB einen weiteren Bericht schreiben. Das schulden sie der Leserschaft des ersten Buches, die die aufgezeigten möglichen Wege vielleicht auch beschreiten oder probiert haben. Vielleicht haben die beiden Autoren bewirkt, dass  sich andere in vorgerückterem Alter auch in mehr gemeinsamer Neugier aufeinander wiedergefunden haben. Kann das lange halten? Leicht möglich, dass einige auch wieder zurückfallen in den alten Trott. Aber vielleicht möchten manche doch wieder und wieder einmal einen Neuanfang versuchen.

MBB sollten daher der Leserschaft nun, etwa fünf, sechs Jahre später, eine ehrliche und offene Bilanz über Verheissung und Wirklichkeit legen. Haben sie ihr „Tempo“ durchgehalten? Haben sie sich weiter verjüngt oder sich wenigstens am status quo halten können? Wie gehen sie damit um, dass wir unerbittlich altern und dies ab einem bestimmten Zeitpunkt unübersehbare Folgen zeigt. Bei den einen bei 70, bei anderen erst bei 80 oder mehr, aber irgendwann ist es halt so weit. Da hilft dann weder Chirurgie noch sich fast zu Tode zu trainieren. Spielen Falten und andere kleinere und größere „Blessuren“ dann keine Rolle mehr, wenn man sich einmal in geselliger Gesellschaft „zusammengefunden“ hat? Gibt es dann so etwas wie pragmatische Toleranz? Klar, Sex sollte man pflegen solange es geht und wärs auch über 90: Aber wie lange meinen MBB, kann dies in der beschriebenen, swingenden Geselligkeitsform gelingen? Es ist kein Geheimnis, dass in Clubs, als Orten des geselligen Austausches, ältere Menschen eher nur geduldet sind; denn junge wollen junge und toughe eben toughe sehen. Ist es MBB gelungen, einen netten Kreis von annähernd gleichaltrigen aufbauen zu können, in dem derlei Ressentiments logischerweise dann wegfallen? Oder wählt man diese Geselligkeitsform vielleicht eigentlich gerade zwecks Belebung an jüngeren dran zu bleiben?  Haben sie viele auf Augenhöhe passende Freunde gefunden? Wird man mit denen im Alltag vertrauter? Oder bleiben das passagere Beziehungen? Haben sie ihre berichteten Spielvarianten erweitert? Gab es Enttäuschungen? Wie gehen Swinger in Coronazeiten untereinander um? Hunderte Fragen und mehr stellen sich der aufmerksamen und dankbaren Leserschaft des ersten Buches.

Liebe MBB, es wäre schon sehr verdienstvoll, durch ihr Beispiel weiter aufzumuntern. Sie haben sich eine „Mission“ aufgeladen, jetzt heisst es B sagen, nämlich wissen zu lassen, wie sich die Dinge in der Tat entwickelt haben. Tun sie es der gespannten, insbesondere älteren Leserschaft zuliebe ganz rasch, weil man, siehe eingangs, „es nie mehr aufholen kann“.

Ann and Johannes:

A highly meritorious wake-up call

Marcel Reich-Ranicki, the German literary critic, was asked if he felt anything was missing in his successful life. „Yes! I didn’t have enough sex.‘ And: „The tragedy of it is, you can never catch up.“

Magda and Bernhard Bauer (short: MBB) realized around the Golden Wedding that life should be demanded of what it could offer. It would have been their nearly 50-year marriage, they write, while so reliably a solid marriage remained but sexually with little pep. The more usual stop. But with the „reconquest“ of an enjoyable love life, the long-term lovers have conquered a new quality of life together.

It tingles again! And that with over 70! The ingredients were initially agreed regularity of turning to each other (about: „don’t wait until „it“ fits again, because it rarely fits everything, but they decide together a rhythm and hold on to it“ ). Then they decided to have institutionalized, daily „conversations“ about their love life. That suggests.  After 50 years of marriage, we finally talk openly about perhaps still unfulfilled, hidden desires.

And then comes a key issue: the two agreed to open up to encounters with third parties. This is known as swinging. However, MBB only opens up under conditions: the encounters must be on a cultural and aesthetic level. If you have experienced the sympathetic couple on youtube (googling!), one can only say, no wonder, that they did not initially have to make the swinger decision successful with such a bar ;-). Their initial club probes therefore mostly ended in intimate sweon. But after initial hurdles, it seems to have become very cheerful.

Because there are many misunderstandings around this „corner“, it has to be made clear quickly: MBB remain strictly monogamous despite the cheerful freedom of movement. There is nothing there with polyamory. They merely enrich each other with invigorating hours, which are intended together and also exclusively lived out together.

They report their young development on the older days quite openly and unexcitedly. They do it to remind others, to think about their love life and thus about life in general. (Living and loving, live and love, are not by chance almost literally identical.) They report without a tearful performance and without slipperiness or lasciviousness (although very insightful). You do so in pleasant, matter-of-fact language. They don’t appeal, they just tell how well and vitalizing they have made it for themselves with the new „diversion“. The only silent suggestion is: people, live life! People, a lived love life activated, vitalized, is a fountain of youth! This finding is well known in both the (age) medzine and the lifestyle sector. Only, according to statistical surveys, older people take this into account much, much less than most would be able to do if, like MBB, they were determined to deal with this beautiful life issue more openly and honestly. Reset.

Now, after an initial media and talk-show hype, this meritorious book, which only recently fell into our hands, has sunk a little. The last reviews here are no longer fresh. What a pity. The message is timeless.

Be it about it. In any case, it is time for MBB to write another report. They owe this to the readership of the first book, who may have also walked or tried the possible paths shown. Perhaps the two authors have caused others to find each other in more common curiosity about each other at a more advanced age. Can this last a long time? It is easily possible that some will also fall back into the old Trott. But perhaps some people would like to try again and again for a new beginning.

MBB should therefore now, about five or six years later, give the readership an honest and open record of pledging and reality. Have they kept up with their „tempo“? Have they been able to rejuvenate or at least stick to the status quo? How do they deal with the fact that we age relentlessly and show unmistakable consequences from a certain point in time. For some at 70, others only at 80 or more, but at some point it’s just that far. Then neither surgery nor training almost to death helps. Do wrinkles and other smaller and larger „blessures“ no longer matter once you have „gathered“ in a sociable society?

Is there then such a thing as pragmatic tolerance? Sure, sex should be maintained as long as it is possible and would also be over 90: But how long can my MBB, can this succeed in the described, swinging conviviality form? It is no secret that in clubs, as places of social exchange, older people are rather only tolerated; because young people just want to see young and toughe toughe. Has MBB succeeded in building up a nice circle of almost the same age, in which such resentments logically disappear? Or perhaps you choose this form of conviviality just to stimulate younger ones?  Have they made many suitable friends at eye level? Are you becoming more familiar with them in everyday life? Or do the more passagey relationships remain? Have they expanded their reported game variants? Were there any disappointments? How do swingers deal with each other in Corona times? Hundreds of questions and more are asked by the attentive and grateful readership of the first book.

Dear MBB, it would be very deserving to continue to encourage by her example. They have charged themselves with a „mission“, now it is time to say B say, namely to let us know how things have actually developed. Do it very quickly for the sake of the tense, especially older readership, because, see at the beginning, „you can never catch up again“.

Lasst hören!

Lasst uns rätseln!

Lasst uns umfragen!

Also, mal sehen!

Wohlan, Magda und Bernhard Bauer! (kurz: MBB)

Sie haben ihre Buchleserschaft eingeladen, mit Ihnen auf Ihrer website einen Erfahrungsband zum LiebesLeben – vermutlich hauptsächlich nicht mehr ganz junger Paare – zu entwickeln. Und keiner ging hin ….. wie schade! Wir sind erst unlängst auf dieses mutige Buch gestossen und haben  es gerne rezensiert.

Eine Plattform für sich noch liebende Langzeitpaare

MBB haben sich eine Reaktion verdient. Sie haben sich „geoutet“. Haben anhand ihres eigenen Beispiels insbesondere älteren Paaren zugerufen: so lebt doch, so liebt doch. Sie haben damit nicht nur keine Freunde gewonnen, sondern sogar welche verloren. Zu merkwürdig. Wir  Leser.innen haben es da leichter, wir können im Privaten bleiben; Freunde bleiben erhalten. Aber wir könnten immerhin die Einladung annehmen, das Thema online mitanzureichern. Wohlan.

Ältere Paare kennen alle von MBB gemachten Beobachtungen. So auch die, dass trotz gerne geführter Ehe das LiebesLeben langsam „entschlafen“ kann. Kein Wunder, wir alle haben doch vermutlich vereinnahmende Berufsleben hinter uns. Wirtschaftliche und sonstige Sorgen sind fast niemandem erspart geblieben. Wir sind in Kindererziehung auf- und untergegangen. Und dann haut einem vielleicht das Schicksal auch noch fest auf den Buckel. Da soll man noch „lust-ig“ sein? Es reisst einen aus jedem (Zwischen-)Hoch flugs erst recht wieder ins Tief hinein. Nie mehr wiederbringliche Lebenszeit vergeht unterdessen und vergeht und vergeht ….

Aber, sagen MBB: Dann und gerade deswegen erst recht dranbleiben, bewusst Entschlüsse treffen, einander in den Arm nehmen zu wollen: Liebe und Lieben sind ein Lebenselixier, ein Jungbrunnen. Und recht haben sie. Aber wie tun? Da muss (sollte) wohl jedes Paar seinen eigenen Weg finden.  Aber es wäre doch interessant zu hören, wie andere damit umgehen, die LiebesLebenszeit besser anzulegen.

  • Gibt es viele Wege?
  • Hat Corona irgendetwas verändert? Zum Besseren oder zum Schlechteren?

Lasst hören!

MBB haben jedenfalls ein paar Leit-Pflöcke eingeschlagen:

MBB: Redet miteinander über euer LiebesLeben, oft und über alles!

Gespräch, Gespräch und wieder Gespräch über den Zustand des eigenen LiebesLebens, das ist der Schlüssel. Fällt gar nicht so leicht, wie man meinen könnte. Auch nach Jahrzehnten noch immer nicht. Das Gespräch über das LiebesLeben wird oft ganz verweigert; sehr fatal.  Oft wird es nur gescheut, was nur wenig weniger fatal ist: Manch eine/r hat Angst, selbst vor der/dem Jahrzehnte  hindurch Vertrauten, hoffentlich immer noch liebenden Partner/in die vermeintliche Pandoras Box zu öffnen. Warum? Weil zu befürchten ist, dass sie oder er den passenden Zeitpunkt / Umstand / Befindlichkeit / Ton nicht finden könnte und daher Peinlichkeit aufkommen könnte, was wiederum sich plump fühlen machen könnte. Wer mag das schon. Oder man fürchtet, dass man schroff abgewiesen werden könnte oder als Nymphomanin oder Lüstling oder so irgendwie rüberkommt. Ist so. Also wird über vieles   gequasselt, nur über das LiebesLeben selten oder gleich gar nicht. Selbst die Verdauung, wohl auch eine ziemlich subtil-private Sache, bekommt einen viel, viel prominenteren Rang als das, was die meisten (im Stillen) hoffentlich doch immer noch heftig bewegt. Ist ebenso so. Ist ihnen schon einmal aufgefallen, welch belangloses Tischgelaber oder Krankheitsgesabber selbst unter engsten Freunden bis weit in die Nacht hinein gedroschen werden?  Liebe und LiebesLeben hingegen sind Nicht-Themen. Bei Sex als Thema wird´s kurz mal ein bissl anzüglich, aber der Ernst wird rasch erfolgreich zerblödelt.

Andere Beobachtung?

MBB: Macht ein Commitment über das Lieben!

Zweitens, es gilt einen festen Rhythmus für das LiebesLeben zu entwicklen. Planmäßig – und nicht erst auf die Sternstunde wartend. Hört sich ein wenig artifiziell an, ist es aber nicht: wir machen doch so vieles ganz regelmäßig, was dem Erhalt des Lebens dient. Essen zuvorderst, wer wollte darauf schon vergessen oder ganz ablassen? Und was machen wir nicht sonst noch alles nach Plan, allem voran Diäten. Sogar das Auto kommt in den Genuss eines planmäßigen Service-Rhytmus. Nur das LiebesLeben blüht meist nur ab und an. Oder auch gar nicht (mehr). Weithin beklagte Realität.

MBB: Feste Tage oder Anlässe sollten vereinbart werden, für die sich beide Teile vornehmen, ganz zweisam sein zu wollen. Das ist weiser Rat. Wer, bitte, kennte nicht, dass alles wieder vom Alltag vernichtet wird. Ja, sagen MBB, aber gerade deshalb ist ein abbesprochener, vereinbarter Rhythmus so wichtig mit der vereinbarten Einstellung, nur positiv herangehen zu wollen. Auch nach langen Jahren der Partnerschaft immer wieder aufs Neue aufeinander riesig neugierig sein zu wollen, wirklich „eins“ sein zu wollen, und das regelmäßig. Es geht eben um eine grundsätzliche Entscheidung zum Wollen.

Frage an MBB: Ist das durchzuhalten? Neigt man nicht dazu, sich immer wieder im Alltag mit diesem&jenem und Kindern und Enkeln zu  verlieren, das „Rhythmus-Projekt“ zu  vertagen und zu vertagen – bis man es buchstäblich verschlafen hat? Ja eben, sagen MBB, sagen wir ja, just daher gilt es eben rechtzeitig Weckmittel zu finden. Offene Frage an das Forum:

  • Welche Wachmacher da sonst wären?
  • Ist die Bandbreite groß?

Lasst uns rätseln!

MBB: Drittens, swingen als Stimulus

Viele vermeinen, dass man ein eingeschlafenes LiebesLeben mit ein paar blauen oder gelben Pulverln heilen könne. Ach, wenn´s so einfach ginge. Was „oben“, im Kopf, nicht mehr läuft, läuft auch im Mezzanin nicht. Daher das Rezept: entwickelt doch euer eigenes Kopfkino, tut euch mit anderen zusammen, schreibt euer eigenes Drehbuch. Das belebt.

Sich anderen zu öffnen ist im Allgemeinen schon nicht leicht. Im Kontext zum LiebesLeben schon erst recht nicht. Geht ja nicht unwesentlich um Stil-, Kultur- und Ästhetikverträglichkeit. So diese aber gegeben, scheint die Vitalisierungsansage zu stimmen:

Das üblicherweise gleich für geraume Weile dauernde Leben und Treiben in lifestyle resorts oder in den Camping Libertins „vereint“ die Leute sehr; echte Freundschaften entstehen. Da geht es wahrlich lust-ig zu, hui, hui, hui …. Ein Durcheinander, Miteinander, Nebeneinander ist das, untertags überall, abends im „Disco“Club und in den milden Nächten auch im Freien – und all dies in größter Heiterkeit,  Freund(schaft)lichkeit und Rücksichtnahme.

Ja, liebe MBB, sie haben recht, die Phantasie und die Neugier fliegen hoch in einer ausgelassenen Gesellschaft. Entweder sind die libertin-Leute von Haus aus alle so relaxed –  oder sie werden es. Rund um die Uhr LiebesLeben ringsum, in schönster Umgebung  und in völliger Freiheit, da kommt eine „Bomben“Stimmung, ein Inselfeeling auf. Sind alles sehr stabile Partnerschaften (Wackelkandidaten, Hände weg!). Wollen eben eine Auszeit vom Alltag nehmen und sich untereinander aufheitern. Sie wollen gut drauf sein und sie sind es auch. Lebenslust pur – gleich auf Vorrat für längere „Winter“. Was sollte an Lebenslust falsch sein?  Leidenschaft verbindet. Hört sich furchtbar hedonistisch an, ist aber ein Mittel, das LiebesLeben fröhlicher zu (er)leben ohne auch nur irgendwen zu schädigen. Einwände? Na eben. Apropos: Sie sollten sich mal die Wandmalereien der Etrusker ansehen….

Das alles drängt natürlich wieder zu ein paar Fragen, allen voran an MBB:

  • Wie lange kann man diesen Club-Stil pflegen?
  • Bedarf es für ältere Paare vielleicht eines eigenen Ortes der Begegnung?
  • In privatem Ambiente?
  • Wie sich finden? Über obskure Inserate?
  • Oder sollen ältere sich angestrengt ungezwungen einfach unter die Jungen mischen?
  • Wie werden sie von denen aufgenommen? Mei, schau, wia herzig, die liaben Oiden… Ist es so? Ja? Nein?

Weiters: Es gibt bei etwas „Gereifteren“  doch wohl schon kleinere und größere Bresthaftigkeiten, „Dellen“, Verkrümmungen, Falten, Übergewicht – das Gegenteil macht auch nicht attraktiver.  Diese könnten das Zusammenfinden erschweren.

  • Wie gehen ältere untereinander mit den Mit-Älteren um?
  • Gibt es eine pragmatische Toleranz-Bandbreite?

Lasst uns umfragen!

Schön, dass MBB eine Plattform eröffnet haben, auf der sich Paare in ähnlichen Lebenslagen ganz offen austauschen könn(t)en, wie sie mit ihren Herausforderungen im LiebesLeben umgehen – und es wird dann auch die erfahrenere Meinung von MBB dazu nicht ausbleiben. Anonymes posten ist für MBB ok (sie müssen (!) ohnehin die vollen admin-Rechte&Pflichten wahrnehmen; können/müssen also notfalls löschen, auch das ist völlig ok). Aber vielleicht signalisiert eine beigefügte Emailadresse ein klein wenig mehr Authentizität? Wenn mögliches feedback käme, dann sollte dieses aber doch primär über die website laufen. Möglicherweise könnte da sogar eine online community entstehen. Warum nicht? Es haben ja auch Briefmarkensammler oder Zitronenfalter-Schützer ein Forum.

Also, mal sehen!

Let’s hear!

Let’s puzzle!

Let’s poll!

So, let’s see!

Wohlan, Magda and Bernhard Bauer! (short: MBB)

You have invited your book readership to develop with you on your website a book of experiences on the love life – probably mainly not quite young couples. And nobody went ….. What a pity! We recently came across this courageous book and liked to review it.

A platform for long-term couples who still love themselves

MBB deserve a reaction. They have „outed“ themselves. Have called out especially older couples with their own example: so live, so love. Not only did they not make friends, they even lost some. Too strange. We readers have it easier, we can stay in private; Friends are preserved. But we could at least accept the invitation to enrich the topic online. Well.

Older couples know all the observations made by MBB. So it is that despite a happy marriage, the love life can slowly „sleep away“. No wonder we all have probably had a busy professional life. Economic and other concerns have been spared almost no one. We have grown up and lost into child-rearing. And then fate might hit you firmly on the hump. You’re supposed to be „lust-ig“? It rips one from every (intermediate) high flight even more into the low. Missed chances are irretrievable and life passes and passes….

But, say MBB: Then and just because of this, stay tuned, consciously make decisions to take each other’s arms: Love and love are an elixir of life, a fountain of youth. And they are right. But how to do it? Every couple must (should) find their own way.  But it would be interesting to hear how others deal with it better.

Are there many ways?

Has Corona changed anything? For better or worse?

Let’s hear!

In any case, MBB have hit a few guiding pegs:

MBB: Talk to each other about your love life, often and about everything!

Conversation, conversation and again conversation about the state of one’s own love life, that is the key. It’s not as easy as you might think. Still not after decades. The conversation about love life is often completely denied; very fatal.  Often it is only shy, which is only a little less fatal: Some people are afraid to open even before the decades familiar, hopefully still loving partner/in the supposed Pandoras box. Why? Because it is to be feared that she or he could not find the right time / circumstance / condition / tone and therefore embarrassment could arise, which in turn could make you feel clumsy. Who likes that? Or one fears that one could be abruptly rejected or come across as a nymphomaniac or a liar or something. That’s the way it is. So there is a lot of squabling about, only about the love life rarely or not at all. Even digestion, arguably a rather subtle-private thing, gets a much, much more prominent rank than what most (in silence) hopefully still move violently. It’s the same. Have you ever noticed what inconsequential table gelabers or sick leavers are being throttled even among their closest friends well into the night?  Love and love life, on the other hand, are non-themes. With sex as a topic it is briefly a bit suggestive, but the seriousness is quickly successfully crushed.

Other observation?

MBB: Make a commitment about loving!

Secondly, it is important to develop a fixed rhythm for the life of love. Scheduled – and not waiting for the stellar hour. Sounds a little artifiable, but it is not: we do so much on a regular basis, which serves the preservation of life. Food first, who wanted to forget about it or let go altogether? And what else do we not do according to plan, especially diets. Even the car enjoys a scheduled service rhythm. Only the love life usually only blooms from time to time. Or not at all (more). Widely lamented reality.

MBB: Fixed days or occasions should be agreed, for which both parts are committed to wanting to be completely two-way. That is wise advice. Who, please, did not know that everything is being destroyed again by everyday life. Yes, say MBB, but that is precisely why a agreed, agreed rhythm is so important with the agreed attitude of only wanting to approach positively. Even after many years of partnership, wanting to be very curious about each other again and again, really wanting to be „one“, and regularly. It is a matter of a fundamental decision to want.

Question to MBB: Is this to be sustained? Do you not tend to lose yourself again and again in everyday life with this and children and grandchildren, to postpone and postpone the „rhythm project“ – until you have literally slept it? Yes, say MBB, let’s say yes, that’s why we need to find wake-up drugs in time. Open question to the forum:

Which other guards would be?

Is the bandwidth large?

Let’s puzzle!

BB: Third, swinging as a stimulus

Many argue that a sleepy love life can be cured with a few blue or yellow powders. Oh, if it was so easy. What „above“, in the head, no longer works, also does not work in the mezzanine. Hence the recipe: develop your own head cinema, join forces with others, write your own script. That enlivens.

Opening up to others is generally not easy. Not in the context of love life. After all, it is not insignificant about the compatibility of style, culture and aesthetics. But if given this, the vitalization announcement seems to be correct:

The life and bustle in lifestyle resorts or in the Camping Libertins, which usually lasts for quite a while, „unites“ people very much; real friendships. There it’s really lusty, hui, hui, hui …. It’s a mess, together, coexistence, everywhere during the day, in the evening in the „Disco“ Club and in the mild nights also outdoors – and all this in the greatest serenity, friendhood and consideration.

Yes, dear MBB, they are right, the imagination and curiosity fly high in an exuberant society. Either the libertine people are all so relaxed by their very way – or they will. Around the clock Lovelife all around, in the most beautiful surroundings and in complete freedom, there comes a „bomb“ mood, an island feeling. Are all very stable partnerships (wobble candidates, hands off!). Just want to take a break from everyday life and cheer each other up. They want to be good at it and they are. Pure lust for life – immediately on stock for longer „winters“. What should be wrong with the lust for life?  Passion unites. Sounds terribly hedonistic, but it is a means of making the love life more joyful without harming anyone. Objections? Well. Speaking of which: You should take a look at the murals of the Etruscans….

All of this, of course, pushes again to a few questions, especially to MBB:

How long can you maintain this club style?

Do older couples perhaps need their own place of encounter?

In a private ambience?

How to find each other? About obscure advertisements?

Or should older people simply mix themselves casually among the boys?

How are they received by them? Mei, look, wia hearty, the liaben oids…  Is it? Yes? No?

How do older people deal with the elderly?

Is there a pragmatic tolerance bandwidth?

Let’s poll!

It’s nice that MBB has opened a platform where couples in similar situations can openly share how they deal with their challenges in love life – and MBB’s more experienced opinion on this will not be missed. Anonymous posting is ok for MBB (they must (!) exercise the full admin rights& duties anyway; can/must delete if necessary, this is also completely ok). But perhaps an attached email address signals a little more authenticity? If possible feedback came, then this should primarily run via the website. Perhaps there could even be an online community. Why not? There are also stamp collectors or lemon butterfly protectors.

So, let’s see!

Uwe N:

Bereits im vergangenen Jahr habe ich Ihr Buch gelesen und ich bewundere Sie für Ihre Offenheit. In der heutigen Zeit ist es für Menschen unseres Alters keine Selbstverständlichkeit.

Im Moment lese ich Ihr Buch ein zweites Mal, ich beneide Sie um die Vertrautheit in Ihrer Ehe, denn ich denke es  kommt selten vor, ein so offenes Wort unter Ehepartnern austauschen zu können…

…und  ich bewundere Sie welche Kraft und Energie Sie aus einer innigen, vertrauensvollen Ehe schöpfen konnten. Gern würden wir Sie einmal persönlich kennen lernen.

Uwe N:

I read Your book last year and I admire You for Your openness. Nowadays this  is not a matter of course for people of our age.

At the moment I read Your book a second time, I envy You for the familiarity in Your marriage, because I think it is rare to be able to exchange such an open word among spouses…

… and I admire You for the strength and energy You have gained from an intimate, trusting marriage. We would like to get to know You personally.